Wie oft quälen sich Menschen mit Diätdrinks, um ihre überflüssigen Pfunde loszuwerden? Wie oft kam es zu dem berüchtigtem Jojo-Effekt? Das warten hat ein Ende, denn Dr. Heimchen hat eine Antwort!

Wie ihr seht, wurde gestern Nacht das Heimchen völlig leer gefressen. Naja, nicht ganz. Sie haben sich auf den Hinterleib und den einen Schenkel konzentriert. Anscheinend haben sie erst den Schenkel abgetrennt um eine Öffnung zu erzeugen, wo sie ihre Mandibeln ansetzen konnten. Die weiche Chitinhülle am Bauch des Heimchens war dann kein Problem mehr.
Das abgespeckte Heimchen haben sie wieder auf den Steinhaufen am Nesteingang geschleppt,sodass ich es leicht entnehmen konnte. Unter dem Gerümpel habe ich auch ein weiteres unverarbeitetes Stück Samen entdeckt, dass ich mal zusätzlich angeboten haben. Anscheinend waren die Ameisen noch satt von dem ersten Körnchen.
Als ich heute morgen Aufstand und den Deckel zu Beckenbelüftung öffnete, konnte ich sehen, wie meine älteste Pygmäe sich langsam zum Nestausgang tastete. Erst mit demeinen Fühler, dann mit dem anderen Fühler lugte das kleine Ding aus dem Röhrchen heraus. Ganz langsam krabbelte sie dann einen Zentimeter weit und blieb stehen. Perplex wie ich war, konnte ich nicht ander als sie in den Augen anzusehen, bis mir dann meine Kamera einfiel. Ich rannte also zu meinem Fotoapparat und musste feststellen, dass die kleine Arbeiterin sich wieder verzogen hatte.
So schnell gab ich mich aber nicht geschlagen und legt mich auf die Pirsch. Tatsächlich krabbelt die kleine Pygmäe noch einmal heraus. Diesmal sogar ganze 4 cm weit! Gerade in dem Moment, wo ich abdrücken wollte, versagten die Akkus. Mist!
Die Kleine verzog sich auch schnell wieder ins Nestinnere. Den Körnermix, den ich vor dem Eingang gelegt habe, hat sie noch nicht entdeckt. Wird interessant sein, welche Körner sie noch bevorzugen.