Ytong Nest - Teil 2; Becken - Teil 1

So, heute habe ich schon wieder in die Hände gespuckt und an meinem Nest weitergearbeitet.

Ich war heute morgen beim lokalen Baumarkt und habe mir ein paar Sachen besorgt.
Damit das feuchte Nest nicht mehr im direkten Kontakt zum Boden steht, habe ich vier Filzgleiter in den Ecken reingerammt.

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Filzgleiter

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Montierte Filzgleiter

Da ich ja bis jetzt nur eine Königin habe und auch im nächsten Monat nicht mehr als 10-13 Arbeiter hinzukommen, sind die sechs vorhandenen Kammern im Nest doch ein wenig zu viel des Guten.
Ameisen haben nämlich eine merkwürdige Angewohnheit unbenutzte Kammern als Mülldeponie zu benutzen. Wie man jetzt vermuten kann: tote Fliege + Feuchtigkeit = iiieh, Schimmel.

Aus diesem Grund habe ich das Sand/Lehm Gemisch genommen und die meisten Gänge verschlossen. So können die Ameisen bei Bedarf die Kammern freischaufeln. Bleibt nur zu hoffen, dass es kein Grubenunglück geben wird…
Den Boden der einzelnen Kammern habe ich auch mit ein wenig Sand bedeckt um die großen Poren zu verschließen, wo evtl. die kleinen Eier hineinfallen könnten.
Danach habe ich die Glasscheibe und den Schlauch mit Silikon befestigt, was jetzt ein paar Stunden/Tage trocknen sollte. Als Gewicht habe meine 5L Flasche mit destilliertem Wasser genommen, die jetzt auf der Glasscheibe sitzt.

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Verschlossene Kammern

Weiter geht es mit dem Becken. Ich habe mir den Deckel genauer angeschaut und Zweifel bekommen, dass das ganze wirklich dicht auf dem Becken sitzt.

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Deckel von unten

Wie man an den Ecken sieht, gibt es zwischen den Silikonbahnen kleine Lücken, wo sich eine Ameise durchquetschen könnte. Um den Deckel jetzt dicht zu bekommen, habe ich mir im Baumarkt Tür- und Fensterdichtungen gekauft. Das sind Klebestreifen aus Schaumstoff, die man normalerweise benutzt um die Türen und Fenster winddicht zu machen.
Die Streifen habe ich mir zurecht geschnitten und am Deckelrand aufgeklebt. Leider habe ich zu spät gesehen, dass zu breite Streifen gekauft habe…
Da stand ich in der Klebebandabteilung und habe mir gedacht, 12 mm seien zu viel, nimm dir lieber die 8 mm Streifen. Und statt zu den kleineren Streifen zugreifen, habe ich eine andere 12 mm Packung mitgenommen… Ja, ich werd langsam alt. :)

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Deckel abgedichtet

Nach Sichtkontrolle sollte der Deckel nun absolut dicht am Beckenrand aufliegen.

Es gibt aber Situationen, wo ich den Deckel abheben muss und wo die Ameisen dann einfach rauskrabbeln könnten. Zum Beispiel bei der Fütterung! Deswegen werde ich später eine Schicht Teflon auftragen, wo die Ameisen abrutschen werden. Doch zuvor muss das Becken vorbereitet werden. Ich habe mit einem Messer versucht die Silikonwulste in den Ecken, vornehmlich im oberen Beckenbereich, zu entfernen. Das flüssige Teflon haftet nicht auf Silikon!

Danach habe ich das flüssige Teflon (10 ml) mit 1100 ml destilliertem Wasser in einer PET-Flasche gut vermischt. Dieses Mischverhältnis reicht vollkommen aus um den Ausbruchsschutz zu gewährleisten. Außerdem habe nun aus 10 ml ganze 1110 ml gemacht, was den Rest meines Lebens völlig genügt. :D

Wie es weitergeht erfährt ihr morgen.

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Nest mit Glasscheibe

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